Wissen aus der Kaffeewelt
Wie viel Koffein hat Kaffee?
Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee in der Küche, das rattern der Siebträgermaschine, der erste warme Schluck am Morgen: Jede Tasse Kaffee erzählt ihre eigene kleine Geschichte. Doch dahinter steckt auch ein Naturstoff, der es in sich hat: Koffein. Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, wie viel Koffein Kaffee hat? Denn Koffein versteckt sich in ganz unterschiedlichen Mengen, je nachdem, welchen Kaffee du dir gerade zubereitest.
Espresso, Filterkaffee, Cold Brew
Jede Tasse hat ihren eigenen Charakter
Ein Espresso wirkt auf den ersten Blick wie das Kraftpaket unter den Kaffees: dunkel, dicht, intensiv im Geschmack. Pro Milliliter steckt hier tatsächlich am meisten Koffein drin. Nur trinkst du einen Espresso eben in kleinen Schlucken aus einer winzigen Tasse, während dein Filterkaffee gemütlich in einer großen Tasse auf dich wartet und dadurch, in Summe, oft sogar mehr Koffein liefert.
Ganz anders der Cold Brew: Er braucht Zeit. Zwölf bis vierundzwanzig Stunden zieht der grob gemahlene Kaffee im kalten Wasser, ganz in Ruhe, ganz ohne Hitze. Genau diese Geduld ist es, die ihm einen bemerkenswert hohen Koffeingehalt verleiht. Er ist sanft im Geschmack, aber mit ordentlich Wumms.
Und dann gibt es noch die leiseren Töne: Instantkaffee, dessen Koffeingehalt stark schwankt, je nachdem wie er hergestellt wurde. Oder entkoffeinierter Kaffee, bei dem fast das gesamte Koffein sanft herausgelöst wurde. Ideal für alle, die den Geschmack lieben, aber lieber auf den Koffeinkick verzichten.
Einmal zum Nachschlagen
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Zubereitung
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Übliche Menge
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Koffein (ungefähr)
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Filterkaffee
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150 ml
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90 mg
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Espresso
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30 ml
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63 mg
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Cold Brew
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200 ml
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100–150 mg
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Instantkaffee
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150 ml
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30–90mg
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Entkoffeiniert
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150 ml
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unter 5 mg
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Bohne, Röstung, Zubereitung
Was den Koffeingehalt im Kaffee beeinflusst
Dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist, liegt an mehreren kleinen Stellschrauben. Schon die Kaffeebohne selbst bringt ihre eigene Persönlichkeit mit: Robusta-Bohnen tragen von Natur aus deutlich mehr Koffein in sich als die mildere Arabica-Bohne. Das ist mit ein Grund, warum du Robusta oft in kräftigen Espressomischungen findest.
Auch die Röstung hat ihren Einfluss: Wer glaubt, dunkel gerösteter Kaffee stecke voller Koffein, irrt sich meistens. Beim langen Röstprozess baut sich ein kleiner Teil davon sogar ab. Der Unterschied bleibt aber so gering, dass du ihn kaum schmeckst.
Und schließlich entscheidet die Zubereitung selbst mit: Je feiner gemahlen und je länger der Kontakt zwischen Wasser und Kaffee dauert, desto mehr Koffein löst sich. Das erklärt auch, warum unser geduldiger Cold Brew am Ende so viel mitbringt, obwohl er nie heißes Wasser sieht.
„Kleines Röster-Wissen: Je feiner der Mahlgrad und je länger die Zeit mit dem Wasser, desto mehr Koffein schenkt dir deine Tasse.“
Charlotte – Unsere Rösterin mit Leidenschaft für guten Kaffee
Unser Fazit
Am Ende zählt der Moment
Ob kräftiger Espresso, gemütlicher Filterkaffee oder geduldiger Cold Brew, am Ende ist jede Tasse eine kleine Entscheidung, wie du deinen Moment gestalten möchtest.
Bei uns in der Rösterei begleitet dich diese Entscheidung von der ersten Bohne an: Sorgfältig ausgesucht, behutsam geröstet, und mit genau der Sorte Koffein, die zu deinem Tag passt.
Unsere Empfehlung aus der Rösterei
Kräftig oder mild – du entscheidest
Espresso Forte – kräftig & koffeinstark


